Ja, diese Fragen hängen tatsächlich alle irgendwie zusammen. Und wie genau, erkläre ich dir im Folgenden.
Aber bevor schon ob des Titels Stimmen laut werden, die meinen, ich könne doch hier keine Vegetarier verteufeln oder andersrum Missionars-Arbeit betreiben wollen... selbstverständlich könnte ich das! Und dennoch wird dies kein Post bei dem ich mich positioniere. Nein, ich bin zwar kein Vegetarier, aber ich habe auch meistens nichts gegen sie (meistens? dazu später).
Die Probleme, die manche Menschen mit Vegetariern, Gläubigen oder anderen Leuten, die eine Position einnehmen haben, hat ihren Ursprung zumeist nicht in deren Einstellung, sondern in deren Umgang damit.
Ein Beispiel:
Ein Vegetarier isst kein Fleisch, weil er nicht möchte, dass seinetwegen Tiere geschlachtet werden. Soweit kein Problem und eine durchaus ehrenwerte Haltung. Das bezeichnet die Einstellung des Vegetariers.
Legt der Vegetarier (oder Gläubige, etc...) nun aber einen gewissen Umgang mit ebendieser Einstellung an den Tag, wird er zum Vegeterroristen, der einem selbst beim Italiener noch in die Thunfisch-Pizza reinquatscht (Zitat: "Tze... wie können Sie Fisch essen?!").
Dasselbe gilt für den Gläubigen, der permanent versucht, andere zu missionieren. Es hat doch keiner, der anderen eine eigene Meinung zugesteht, ein Problem damit, dass das eure Einstellung ist. Aber der Umgang damit nervt!
Und genau daraus entstehen die Vorurteile gegen diese Gruppen. Nur, weil ein paar Leute beschließen mit ihrer Einstellung die Welt nach ihren Ansichten gestalten zu wollen.
Und bitte, ich möchte niemandem das Recht absprechen, seine Einstellung zu erklären, diese zu verteidigen und dafür zu argumentieren. Aber bitte nicht, wenn klar ist, dass das Gegenüber das nicht hören will.
Wenn jeder lebt, wie er möchte (und dabei die Rechte anderer nicht verletzt) und andere das im Gegenzug auch tun lässt, kommen alle Beteiligten besser durchs Leben!
Sowie kommt man bei solchen Pro-/Kontra-Diskussionen nie zu einem Schluss... Wenn du Kleidung bei H&M kaufst, könnte ich dir sagen, dass du damit Kinderarbeit unterstützt. Du könntest erwidern, dass H&M doch offensichtlich gegen Kinderarbeit ist. McDonalds beteuert auch, dass in den Chicken-Produkten nur das beste vom Huhn ist, wo doch hinlänglich bekannt ist, dass die Tiere da nahezu komplett in den Mixer kommen. Ist eben wirtschaftlicher, als Sachen wegzuschmeißen.
Aber jeder, wie er will. Ich persönlich finde H&M super! Meine einzige Hose von da hat schlappe 30 Euro gekostet. Fairerweise war sie auch nach knapp 3 Wochen kaputt. Gesetzt dem Fall also, dass sich die Haltbarkeit einer Hose zu ihrem Preis exponentiell verhält ist das ein 1a Preis/Leistung-Verhältnis!
Ich jedenfalls zieh mir eben meinen H&M-Pulli an, hol mir bei McDonalds einen Chickenburger ohne den nervigen Salat und wenn alles gut läuft, kann ich der Bedienung vielleicht auch noch eine Bibel verkaufen!
Und wenn bei H&M tatsächlich Kinder an den Nähmaschinen sitzen... eins muss man sagen: nähen können die!
Ich mein' ja nur...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen