Die Legalisierung von Cannabis.
Auch als Nicht-Konsument kommt man in diesen Tagen wohl nicht umhin, die Medienpräsenz dieses Themas zu spüren. In Berlin gibt es Pläne für einen legalen Coffeeshop, in den USA gibt es sowas schon - es herrschen Freude und Entsetzen gleichermaßen. Zu den erfreuten gehören größtenteils die Konsumenten selbst, zu den Kritikern meist die, die sich mit dem Thema nicht befasst haben und dazu gedrängt werden, trotzdem eine Meinung zu äußern. Denn wie Angela Merkel schon über das Internet sagte, ist es wohl "[...] für uns alle Neu-Land." (Zitat Ende).
Ich persönlich lehne den die Droge nicht grundsätzlich ab, nehmen tue ich sie dennoch nicht (ja, den Satz können manche ruhig zwei Mal lesen). ;-)
An dieser Stelle möchte ich kurz (vielleicht auch länger, das ist zum Zeitpunkt des Verfassens noch nicht klar), meinen Standpunkt äußern. Zunächst mal zum Thema "Verbot" allgemein.
Der Sinn eines Verbots kann auch der einen Seite sein, Menschen von womöglich gefährlichen Handlungen abzuhalten. An sich ein lobenswertes Ziel. Auf der anderen Seite wirtschaftlichen Fortschritt "erzwingen" oder sogar für Geldeinnahmen sorgen. Beispiele dafür kennst du vermutlich selbst.
All denen, die immer noch glauben, dass ein Verbot ein Problem vollständig lösen könne, würde ich raten, mal den "Streisand-Effekt" zu googeln. Wer das nicht kann, will oder einsieht:
Verbote machen Dinge interessant. Kein Mensch möchte Videos über Folter und Hinrichtung in Amerikanischen Gefängnissen sehen, aber wenn YouTube sie sperrt/verbietet, dann müssen die ja irgendwie interessant sein, nicht wahr? (Richtig, in diesem speziellen Fall ist es tatsächlich nicht wahr.)
Meiner unmaßgeblichen Meinung nach, ist es so auch mit Drogen. Es ist oft mehr die Faszination und der "Thrill" etwas Verbotenes zu tun, als der Genuss oder Sonstiges. Fast so wie früher mit 14, als Rauchen noch cool war.
Doch nun konkreter. Was passiert also durch das Verbot von Cannabis?
Drogendealer, die selber nicht wissen, was sie da eigentlich verkaufen oder sich aus "wirtschaftlichen Gründen" einiger anderer Substanzen bedienen, um ihre "Ware" damit zu strecken (Glas, Haarspray, Sand und Schuhcreme sind nur einige von viele). Das nennt man wohl eine Mogelpackung - und zwar eine verdammt gefährliche.
Drogendealer, die selber nicht wissen, was sie da eigentlich verkaufen oder sich aus "wirtschaftlichen Gründen" einiger anderer Substanzen bedienen, um ihre "Ware" damit zu strecken (Glas, Haarspray, Sand und Schuhcreme sind nur einige von viele). Das nennt man wohl eine Mogelpackung - und zwar eine verdammt gefährliche.
Bei Alkoholika ist ja wenigstens in der Regel die Zusammensetzung und der Alkoholgehalt bekannt. Quasi ein kalkulierbares Risiko. Aber Alkohol ist ja auch legal. Na ja, und eben auch gefährlich. Aber legal.
Aber wie viele Tote gibt es denn durch Alkohol und durch Cannabis? Schau selbst mal nach, die Antwort wird dich (womöglich) überraschen. Tabak sei hier mal außen vor.
Und da sich sowohl meine Zeit, als auch mein Bier dem Ende neigen, möchte ich hiermit schließen:
Ich möchte weder den Alkohol, noch Cannabis nicht an den Pranger stellen. Jeder muss selbst wissen, wie viel er trinkt und wie er damit umgeht, ob täglich kifft, nie oder nur bei Neumond. Nur ist es bei Alkohol und Cannabis nun mal so, wie bei vielen Dingen im Leben: die Dosis macht das Gift.
Ich mein' ja nur...
P.S.:
Um verurteilenden Kommentaren vorzubeugen und einem Besuch in der Untersuchungshaft zu entgehen, möchte ich folgendes Klarstellen: Ich distanziere mich vom Konsum der Droge "Cannabis", in keinster Weise jedoch von meiner Meinung zur selbigen.
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