Liebe Pokemon Trainer, liebes Niantic Team,
es gab wohl selten ein Spiel, das so gehyped wurde, wie Pokemon GO. Innerhalb weniger Tage der Top-Download in den AppStores mit sogar mehr Downloads als Twitter? Da kann man nur sagen: fetten Respekt!
Ich meine, das Konzept des Spiels ist genial: man nehme ein Franchise, dass seit Ende der 90er das Leben vieler Kinder dominierte, kombiniert dies mit dem TCG Feature der damaligen Pokemonkarten und als Kirsche auf dem Sahnehäubchen kommen auch noch die "Flavor of the moment"-AR Funktionen dazu. Der Vorteil zu Ingress (Niantics vorheriges Produkt): no marketing required. Das regelt sich bei Pokemon von selbst. Es ist immerhin gottverdammt nochmal Pokemon!
Allein die Rechte an eingeräumt zu bekommen, ein solches Spiel zu entwickeln, ist im Grunde ein Jackpot-Hit und sollte dazu bewegen, den Spielern ein Erlebnis zu geben, was sie noch nie in der Form hatten. Go Niantic!
Nun folgt aus großer Macht bekanntlich auch große Verantwortung. Die Chance, bei so einem Projekt einen Meilenstein in der Games-Industrie zu setzen, ist groß, die Chance, es nach allen Regeln der Kunst zu versägen, aber auch.
Vorab sei dazu gesagt, dass Niantic wirklich eine tolerante Player-Base hat. Spieler, die stundenlang versuchen, sich bei kotzenden Loginservern einzuloggen, um im Erfolgsfall nicht mal ein einzigen Pokemon aufgrund von Lags und weiteren Serverschwächen fangen zu können, findet man sonst nur bei World of Warcraft. Vielleicht sehe nur ich das so, aber wäre sowas bei "Ingress 2" passiert: RIP Ingress 2.
Ein paar Tage und ein Update später konnte man sich endlich einloggen und mit etwas Glück auch mal etwas spielen. Von da an hatten Spieler erst mal ein Ziel: herauszufinden, wie dieses Spiel überhaupt funktioniert - denn Infos von Niantic gab es nicht viele.
Mythen rankten sich um Curveballs, IVs und das mysteriöse grüne Blinken des Pokemon-Trackers.
Curveballs hatte man irgendwann verstanden, bis auf die Tatsache, dass sie auch gerne auftraten, wenn man den Pokeball absolut gerade warf. IVs konnte man berechnen lassen oder, wenn man ein findiger Entwickler ist, einfach die komplett ungesicherte API von Niantic benutzen. Und das grüne Blinken hat sich inzwischen soweit relativiert, als dass Niantic das Tracking Feature von Pokemon erst kaputt- und dann herausgepatched hat.
Immernoch gehyped, begannen Spieler alternativen zu suchen das Spiel zu verstehen und Pokemon zu tracken. Pokevision, Pokeadvisor und Co. waren geboren. Externe Entwickler, die mit einer API, die sie nicht gemacht haben, das können, was Niantic selbst nicht schafft und dann auch noch in der Lage sind, es zu dokumentieren und die Community upzudaten? Realsatire vom Allerfeinsten!
Als man dann herausbekam, dass die Niantic API im Grunde in der Lage ist, dass Spiel alleine zu spielen, wurden Bots entwickelt. Und zwar noch in der ersten Woche des Gamereleases. Sowas dauert normalerweise MONATE, nach dem ein Spiel released ist. Niantic, warum macht ihr es uns so einfach? Mittlerweile glaube ich, ihr könnt es nicht besser.
Niantics Reaktion kam, aber natürlich nicht in Form von Kommunikation in Richtung Community. Pokevision wurde vom Netz genommen, weil es angeblich den globale Release von Pokemon GO gefährden würde. Super, nun haben die Spieler gar keine Chance mehr, halbwegs gezielt auf Pokemon Jagd zu gehen, da der Pokemontracker in der App ja noch immer nicht funktioniert.
Gestern hörten plötzlich auch sämtliche andere Services auf zu funktionieren, die auf Niantics API basierten. Es wurden wohl "sicherheitsrelevante" Features eingebaut, um das Botting zu stoppen. Ich hätte gern die Reaktion von Niantic gesehen, als sie gemerkt haben, dass es schon am selben Tag wieder Bots gab, die funktionierten. Klar ist sowas nicht cool und ruiniert mitunter die Spielerfahrung der ehrlichen Spieler. Aber bei Extremfällen, wie Pokemon GO, kann man sich auch ruhig mal fragen, ob es wirklich nur die "bösen Spieler" sind, bei denen die Schuld liegt.
Um auf die Titelfrage zurückzukommen: "R.I.P. Pokemon GO?".
Die Community gab euch, Niantic, so viele Chancen und sie wird euch auch noch weitere geben. Aber auch die Geduld der Community ist endlich und es gibt schon einige, die ernsthaft bezweifeln, dass ihr euch Gamedeveloper nennen solltet. Und einen Twitter Account zu betreiben, der es sogar schafft weniger zu posten als ICH, ist sicherlich nicht unbedingt förderlich.
Bitte, liebes Niantic Team, abschließend können wir noch mal kurz ernst reden. Wenn ihr wissen wollt, wie ich und hunderte andere Entwickler eure API entschlüsselt haben und vielleicht sogar, wie er das verhindert könntet. Wir können über alles reden. ;-)
Ich mein' ja nur...
Ich mein' ja nur...
Donnerstag, 4. August 2016
Freitag, 13. März 2015
Wie du beim Ausgehen mit Bar-Gästen umgehen solltest aka. "The Art of Trinkgeld"
Heute wende ich mich mal an all das Service-Personal in Clubs, Bars, Restaurants und weiteren sowie an die, die deren Service in Anspruch nehmen.
Vor ein paar Tagen ist ein Beitrag zu diesem Thema im Netz erschienen, dass momentan gerne in den sozialen Medien geteilt wird. Den kompletten Beitrag gibt es hier.
Die Autorin ist dabei eine junge Kellnerin, die ihren Missmut über den Kontakt mit Gästen kundtut ["was eine Einstiegs-Qualifikation für diesen Beruf!" - die Red.] und ein paar Regeln aufstellt, wie der Gast die Servicekraft zu behandeln habe - oder, wie die Autorin selbst sagen würde: "verdammt nochmal zu behandelt hat".
Für die unter euch, denen das Lesen meines Beitrages dazu eigentlich schon zu viel ist, hier kurz die wichtigsten der genannten Regeln im Überblick:
Vor ein paar Tagen ist ein Beitrag zu diesem Thema im Netz erschienen, dass momentan gerne in den sozialen Medien geteilt wird. Den kompletten Beitrag gibt es hier.
Die Autorin ist dabei eine junge Kellnerin, die ihren Missmut über den Kontakt mit Gästen kundtut ["was eine Einstiegs-Qualifikation für diesen Beruf!" - die Red.] und ein paar Regeln aufstellt, wie der Gast die Servicekraft zu behandeln habe - oder, wie die Autorin selbst sagen würde: "verdammt nochmal zu behandelt hat".
Für die unter euch, denen das Lesen meines Beitrages dazu eigentlich schon zu viel ist, hier kurz die wichtigsten der genannten Regeln im Überblick:
- Hör mit den beschissenen Bestellsprüchen auf
- Hör auf zu denken, dass wir deine Gedanken lesen können
- Gib uns verdammt nochmal Trinkgeld
- Frag uns nicht, was denn das beste Getränk wäre
- ...
Und um an dieser Stelle zu zeigen, dass mein Beitrag nicht auf das Bashing der Autorin abzielt (naja, nicht nur), möchte ich sagen, dass ich einen Teil der "Regeln" gut nachvollziehen kann. Von rotzbesoffenen Leuten vollgesülzt zu werden, 100 Mal am Abend denselben Spruch zu hören und angepackt zu werden ist bestimmt ziemlich Scheiße. Aber nun ja... Berufsrisiko! ;-)
Und jetzt wo die Förmlichkeit und das gespielte Verständnis vom Tisch sind, gucken wir doch mal, liebe Autorin, was wir in deinem Text noch so finden. Der folgende Text richtet sich übrigens nicht an die Autorin des Textes im speziellen, sondern an alle, die eine solche Einstellung haben. Ja, davon gibt es mehrere.
Herrlich aufregen kann sich beispielsweise jeder Gast über Regel 3. Nicht so sehr über die Tatsache, dass Trinkgeld durchaus zum guten Ton gehört und oftmals völlig zu recht gewährt wird, sondern eher über die Einstellung der Autorin zu diesem Thema.
Da dieser Blog nicht zuletzt auch auf die Bildung seiner Leser bedacht ist, eine kurze Einführung ins Thema "Trinkgeld". Der Begriff ist bereits einige hundert Jahre alt und bezeichnet genau das, was das Wort verspricht: Dienstleister, Boten, Handwerker, etc. wurden schon damals für Ihre Dienste oftmals mit einem kleinen Obolus zusätzlich entlohnt. Das Trinkgeld hatte damals den Sinn, Dienstleistungen (beispielsweise von Notaren) zu seinen Gunsten ausfallen zu lassen (der Fachidiot spricht hier von Korruption). Der Geber des Trinkgeldes hatte zudem die Chance (und meist auch die Absicht), anderen Leuten seinen Wohlstand reinzureiben. Das Geld wurde vom Empfänger dann meistens versoffen (und heute ist es der Besoffene, der Trinkgeld gibt... verrückte Welt...).
In vielen Ländern ist auch heute noch Trinkgeld üblich, dessen Höhe dann meist zwischen 10 und 20% des Rechnungsbetrages liegt (zumindest in der Gastronomie).
An dieser Stelle mag der geneigte Leser sich fragen: "Aber wann gebe ich denn Trinkgeld? Nur nach Sonnenuntergang? An hohen Feiertagen? Etwa IMMER?!?".
Nun, darauf hat die Autorin eine überaus einfache Antwort - Zitat: "Solange der Kellner nicht vor deinen Augen in dein Getränk spuckt, hast du Trinkgeld zu geben."
Und da man auch nach Cola-Korn bis zum Verlust der Muttersprache meistens noch in der Lage ist zu erkennen, ob der Kellner vor den eigenen Augen ins Getränk spuckt, ist diese Regel überaus einfach und praktikabel. Leider aber auch völliger Quatsch. Und sowieso... in einer Bar ist doch sowieso alles voller Getränke. Wozu braucht man da Trinkgeld? ;-)
Trinkgeld ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach, eine Ehrerbietung vor dem Service, den man erhalten hat. Ist man mit dem Service zufrieden oder hat wenigstens nichts zu meckern, gibt man Trinkgeld. Je zufriedener man ist, desto mehr. Anders rum genauso, mit dem kleinen Haken, dass man nicht ohne Weiteres Geld von der Rechnung abziehen darf. ;-) Was ich damit sagen will, Trinkgeld ist nicht selbstverständlich. Vor allem nicht in China. Da ist es weitgehend eine Beleidigung. Aber genug davon. Wer sich durch die Schenkung von Geld beleidigt fühlt, hat andere Probleme.
Aber wer Leute schon als "Arschloch" bezeichnet, dafür, dass sie zu wenig Trinkgeld geben... ich weiß ja nicht. Vielleicht ist der Beitrag auch sarkastisch gemeint. Aber wenn dem so ist, hätte die Autorin selbst für mich das Sarkasmus-Schild hochhalten müssen.
Ist es kein Sarkasmus, ist es einfach nur total klischeehaft. Das erinnert mich immer an die Tochter eines wohlhabendes Bänkers, die in einer Villa im deutschen Beverly Hills residierte und selbst das Kindermädchen angeschrien hat, weil sie mit 4 Jahren noch keinen Champagner trinken durfte und eine Abneigung gegen das "Prekariat" hat trifft auf die richtige Welt. Boom! Finanzkrise! Papa pleite! Töchterchen muss ein neues Wort lernen: "arbeiten". Und was wird man, wenn man Menschen nicht mag, das einzige was man selbstständig managed zugleich zentimeterdick mit einer Maurerkelle auf's Gesicht geschmiert ist und man so gar keine Lust hat für Geld auch noch arbeiten zu müssen? Richtig! Man wird Kellnerin.
Und da ich mir völlig sicher bin, dass es genau zu dieser Story schon mehrere Teenie-Filme gibt, verzichte ich an dieser Stelle darauf, daraus ein Drehbuch zu schreiben.
Ich meine, ich könnte glaube ich nicht nach 10 Stunden arbeiten, spät nachts, wenn ich immer dieselben blöden Sprüche verkappter Komiker hören müsste, noch freundlich sein und meine Arbeit gut machen. Der einfache Grund, warum ich kein Kellner bin (zusammen mit der Tatsache, dass ich es kaum mit einem Tablett aus dem Selbstbedienungsrestaurant, das nur einen einzigen halb-vollen Becher Kaffee trägt, zum Tisch schaffe, ohne das meine Krankenkassen-Beiträge steigen). Aber es gibt Menschen, die das können und die verdienen Respekt. Und Trinkgeld.
Wenn du, werte Autorin, eigentlich eine solche Person bist und es im Internet nur nicht ganz so gut ausdrücken kannst, bitte ich um Verzeihung. Wenn nicht, bedenke, dass man im Mittelalter auch dem Henker Trinkgeld gab, damit er einen nicht so lange leiden ließ.
Ich mein' ja nur...
Und da man auch nach Cola-Korn bis zum Verlust der Muttersprache meistens noch in der Lage ist zu erkennen, ob der Kellner vor den eigenen Augen ins Getränk spuckt, ist diese Regel überaus einfach und praktikabel. Leider aber auch völliger Quatsch. Und sowieso... in einer Bar ist doch sowieso alles voller Getränke. Wozu braucht man da Trinkgeld? ;-)
Trinkgeld ist meiner unmaßgeblichen Meinung nach, eine Ehrerbietung vor dem Service, den man erhalten hat. Ist man mit dem Service zufrieden oder hat wenigstens nichts zu meckern, gibt man Trinkgeld. Je zufriedener man ist, desto mehr. Anders rum genauso, mit dem kleinen Haken, dass man nicht ohne Weiteres Geld von der Rechnung abziehen darf. ;-) Was ich damit sagen will, Trinkgeld ist nicht selbstverständlich. Vor allem nicht in China. Da ist es weitgehend eine Beleidigung. Aber genug davon. Wer sich durch die Schenkung von Geld beleidigt fühlt, hat andere Probleme.
Aber wer Leute schon als "Arschloch" bezeichnet, dafür, dass sie zu wenig Trinkgeld geben... ich weiß ja nicht. Vielleicht ist der Beitrag auch sarkastisch gemeint. Aber wenn dem so ist, hätte die Autorin selbst für mich das Sarkasmus-Schild hochhalten müssen.
Ist es kein Sarkasmus, ist es einfach nur total klischeehaft. Das erinnert mich immer an die Tochter eines wohlhabendes Bänkers, die in einer Villa im deutschen Beverly Hills residierte und selbst das Kindermädchen angeschrien hat, weil sie mit 4 Jahren noch keinen Champagner trinken durfte und eine Abneigung gegen das "Prekariat" hat trifft auf die richtige Welt. Boom! Finanzkrise! Papa pleite! Töchterchen muss ein neues Wort lernen: "arbeiten". Und was wird man, wenn man Menschen nicht mag, das einzige was man selbstständig managed zugleich zentimeterdick mit einer Maurerkelle auf's Gesicht geschmiert ist und man so gar keine Lust hat für Geld auch noch arbeiten zu müssen? Richtig! Man wird Kellnerin.
Und da ich mir völlig sicher bin, dass es genau zu dieser Story schon mehrere Teenie-Filme gibt, verzichte ich an dieser Stelle darauf, daraus ein Drehbuch zu schreiben.
Ich meine, ich könnte glaube ich nicht nach 10 Stunden arbeiten, spät nachts, wenn ich immer dieselben blöden Sprüche verkappter Komiker hören müsste, noch freundlich sein und meine Arbeit gut machen. Der einfache Grund, warum ich kein Kellner bin (zusammen mit der Tatsache, dass ich es kaum mit einem Tablett aus dem Selbstbedienungsrestaurant, das nur einen einzigen halb-vollen Becher Kaffee trägt, zum Tisch schaffe, ohne das meine Krankenkassen-Beiträge steigen). Aber es gibt Menschen, die das können und die verdienen Respekt. Und Trinkgeld.
Wenn du, werte Autorin, eigentlich eine solche Person bist und es im Internet nur nicht ganz so gut ausdrücken kannst, bitte ich um Verzeihung. Wenn nicht, bedenke, dass man im Mittelalter auch dem Henker Trinkgeld gab, damit er einen nicht so lange leiden ließ.
Ich mein' ja nur...
Montag, 5. Januar 2015
In Ruhe ein paar Bilder machen? Bitch, please...
Wie vielleicht einigen bekannt ist, befinde ich mich mittlerweile auch im Besitz einer Spiegelreflex-Kamera, dem letzten Puzzle-Stück - neben den weißen Tennissocken, den hellbraunen Shorts, den Sandalen, dem Angler-Hut und dem wasserfesten Brustbeutel - was mir noch fehlte, um mein Touristen-Outfit zu vervollkommnen. Naja, und nebenbei kann man damit auch ganz gut Fotos machen.
Und genau aus diesem Grund, bin ich einfach mal losgezogen, um ein paar Fotos zu machen.
Raus in die Natur, die Kreativität ausleben, atemberaubende Momente für immer in ein Bild bannen... hieß es auf einer Internetseite, die Werbung für arschteure DSLR-Kameras machte.
Aber da es sich bei der Bullenhitze drinnen sowieso nicht aushalten lässt... was soll's. Mehr als überschüssiges Fett habe ich ja nicht zu verlieren.
Gesagt, getan. Also ab ins Auto und ein bisschen durch Stadt und Land gurken, auf der Suche nach Inspiration.
Zuerst geht es in die Nähe eines Wohngebiets, mit ein paar schönen Wegen, die noch schöner von dem, durch die Bäume zerstreuten, Sonnenlicht beleuchtet werden.
Ich habe ungefähr ein halbes Bild gemacht, als sich mir eine weibliche Person gehobenen Alters nähert.
"Darf ich fragen, warum Sie hier fotografieren?"
- "Ja, das dürfen Sie tatsächlich."
"...?!?"
- "Ich finde die Gegend schön und wollte einfach mal was fotografieren."
"Ach so, ich dachte, Sie sind vielleicht von der Zeitung."
- "Nein, ich bin n..."
"Weil, wenn Sie von der Zeitung wären, müssten Sie mal hier die Hecken fotografieren. Da waren Leute... die haben die einfach kaputt gemacht."
- "Nein, tatsächlich?! Einfach so? Ich bin trotzdem nicht von der Zeitung."
"Sind sie nicht von der Zeitung? Ich dachte erst, Sie sind von der Zeitung."
- "Nein, ich bin privat hier."
"Ach so. Schönen Abend."
Wenn also irgendwer hier von der Zeitung ist: Ich gebe euch die Adresse, dann könnt ihr das Unheil mit eigenen Augen sehen und darüber berichten. Da hat doch tatsächlich so ein Halunke ein paar Zweige einer Hecke verbogen und diese damit vollständig entstellt. Wenn es nicht das ist, was die Welt bewegt, dann weiß ich es nicht!
Weiter geht's an einen See. Und wenn ich irgendwann mal ein bekannter und geschätzter Fotograf sein sollte, dann ist es einzig und allein einer Begegnung an eben diesem See zu verdanken.
Die Sonne nähert sich dem Horizont und wird ein wenig im Wasser reflektiert, als ich mich zum Schuss bereit mache. Im goldenen Schnitt meines Bildes die Wasseroberfläche und die Sonne im oberen Drittel. Eine Komposition, so perfekt, dass mir Tränen in die Augen schießen.
In diesem Moment ereilt mich ein Ruf aus gar nicht mal ganz so weiter Ferne.
"Ey, man fotografiert nicht gegen's Licht!"
Was bin ich dieser Person dankbar. Kurz davor, den Fehler meines Lebens zu begehen, stand dieser Typ, mit seiner 20-Pixel-Handy-Kamera ["Pixel! Nicht Mega-Pixel" - die Red.] und seinem Fotografie-Wissen aus Büchern des Data-Becker-Verlags, mir helfend zur Seite.
Als ich die Sonne aus dem Augenwinkel verschwinden sah, blickte ich abermals in sein Gesicht. Er lächelt, als wisse er, die Welt an diesem Abend wieder mal ein bisschen besser gemacht zu haben.
Und was mich betraf, wich ich auf ein Zitat eines bekannten deutschen Künstlers aus: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
Ich mein' ja nur...
Und genau aus diesem Grund, bin ich einfach mal losgezogen, um ein paar Fotos zu machen.
Raus in die Natur, die Kreativität ausleben, atemberaubende Momente für immer in ein Bild bannen... hieß es auf einer Internetseite, die Werbung für arschteure DSLR-Kameras machte.
Aber da es sich bei der Bullenhitze drinnen sowieso nicht aushalten lässt... was soll's. Mehr als überschüssiges Fett habe ich ja nicht zu verlieren.
Gesagt, getan. Also ab ins Auto und ein bisschen durch Stadt und Land gurken, auf der Suche nach Inspiration.
Zuerst geht es in die Nähe eines Wohngebiets, mit ein paar schönen Wegen, die noch schöner von dem, durch die Bäume zerstreuten, Sonnenlicht beleuchtet werden.
Ich habe ungefähr ein halbes Bild gemacht, als sich mir eine weibliche Person gehobenen Alters nähert.
"Darf ich fragen, warum Sie hier fotografieren?"
- "Ja, das dürfen Sie tatsächlich."
"...?!?"
- "Ich finde die Gegend schön und wollte einfach mal was fotografieren."
"Ach so, ich dachte, Sie sind vielleicht von der Zeitung."
- "Nein, ich bin n..."
"Weil, wenn Sie von der Zeitung wären, müssten Sie mal hier die Hecken fotografieren. Da waren Leute... die haben die einfach kaputt gemacht."
- "Nein, tatsächlich?! Einfach so? Ich bin trotzdem nicht von der Zeitung."
"Sind sie nicht von der Zeitung? Ich dachte erst, Sie sind von der Zeitung."
- "Nein, ich bin privat hier."
"Ach so. Schönen Abend."
Wenn also irgendwer hier von der Zeitung ist: Ich gebe euch die Adresse, dann könnt ihr das Unheil mit eigenen Augen sehen und darüber berichten. Da hat doch tatsächlich so ein Halunke ein paar Zweige einer Hecke verbogen und diese damit vollständig entstellt. Wenn es nicht das ist, was die Welt bewegt, dann weiß ich es nicht!
Weiter geht's an einen See. Und wenn ich irgendwann mal ein bekannter und geschätzter Fotograf sein sollte, dann ist es einzig und allein einer Begegnung an eben diesem See zu verdanken.
Die Sonne nähert sich dem Horizont und wird ein wenig im Wasser reflektiert, als ich mich zum Schuss bereit mache. Im goldenen Schnitt meines Bildes die Wasseroberfläche und die Sonne im oberen Drittel. Eine Komposition, so perfekt, dass mir Tränen in die Augen schießen.
In diesem Moment ereilt mich ein Ruf aus gar nicht mal ganz so weiter Ferne.
"Ey, man fotografiert nicht gegen's Licht!"
Was bin ich dieser Person dankbar. Kurz davor, den Fehler meines Lebens zu begehen, stand dieser Typ, mit seiner 20-Pixel-Handy-Kamera ["Pixel! Nicht Mega-Pixel" - die Red.] und seinem Fotografie-Wissen aus Büchern des Data-Becker-Verlags, mir helfend zur Seite.
Als ich die Sonne aus dem Augenwinkel verschwinden sah, blickte ich abermals in sein Gesicht. Er lächelt, als wisse er, die Welt an diesem Abend wieder mal ein bisschen besser gemacht zu haben.
Und was mich betraf, wich ich auf ein Zitat eines bekannten deutschen Künstlers aus: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
Ich mein' ja nur...
Sonntag, 3. August 2014
Rechtschreibreform 2014
Die neue Rechtschreibreform sorgt in Deutschland für einige Diskussionen. Viele Nomen können bald, abhängig vom Kontext, anders geschrieben werden, um eine deskriptivere Rechtschreibung zu gewährleisten.
| Foto: www.pixelio.de / Claudia Hautumm |
Oldenburg - Vor knapp einem Monat war es soweit: das im Jahre 1880 erstmals veröffentlichte Werk "Die deutsche Rechtschreibung" von Konrad Duden feierte sein 134-jähriges Bestehen. Diesen Meilenstein in der Entwicklung der deutschen Sprache nahm man zum Anlass, die bestehenden Rechtschreibregeln noch einmal kritisch zu reflektieren.
"Die letzte Rechtschreibreform liegt zwar noch nicht lange zurück, dennoch mussten wir mit einigem Entsetzen feststellen, dass die Rechtschreibung in vielen Fällen nicht mehr zeitgemäß zu seien scheint.", offenbart Helmut Kirsch - Change-Manager und Mitherausgeber des Orthographie-Bestsellers. Gerade Nicht-Muttersprachler, so Kirsch, haben es mitunter schwer, wenn es um die korrekte Groß- und Kleinschreibung geht.
Eine deskriptivere, kontextorientierte Rechtschreibung soll Abhilfe schaffen. Wo das Wort "Zuverlässigkeit" im Duden seit jeher großgeschrieben wird, schreiben es die meisten Menschen heutzutage doch längst klein. In einem Versuch, die Rechtschreibung an die gesellschaftlichen Gegebenheiten anzupassen, soll beispielsweise besagtes Wort nun auch mit führendem Kleinbuchstaben angeboten werden.
"Dank dieser revolutionären Idee, wird nicht nur der gegenwärtigen Bedeutung des Wortes Rechnung getragen, sondern auch der erste Schritt zu einer deskriptiveren Rechtschreibung getan.", erklärt Kirsch stolz und gibt zu bedenken: "Im Zusammenhang mit der Lohnsteuer-Abrechnung wird 'Zuverlässigkeit' aber natürlich weiterhin großgeschrieben."
Neben dem Wort "Zuverlässigkeit" bestehen Überlegungen einer gleichartigen Regelung für andere selten-gewordene Wörter, wie beispielsweise "Amen", "Höflichkeit" und "Kompetenz" im Zusammenhang mit Elektrohandel-Mitarbeitern.
"Eine genaue Einschätzung, wie viele Wörter letztendlich betroffen sind, können wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht geben,", prognostiziert Kirsch abschließend, "aber wir konzentrieren uns erstmal auf das Wesentliche. Man will die deutsche Sprache ja schließlich nicht überregulieren, Ich mein' ja nur..."
Montag, 12. Mai 2014
Lassen Sie mich durch, ich will Arzt werden
Du weißt nicht, was du nach der Schule/dem Studium machen sollst oder hast von deinem aktuellen Beruf die Schnauze voll? Du hast Probleme damit, Termine einzuhalten? Und dazu noch eine Handschrift, die jetzt nicht unbedingt Rückschlüsse auf die deutsche Sprache zulässt, sondern eher wie eine schlecht-gemeinte Kreuzung aus Beamtenchinesisch und Kyrillisch aussieht?
Dann werde doch Arzt! Das ist nicht nur ein angesehener Beruf, sondern ermöglicht es dir auch, mit nur einem einzigen Satz das Warten in langen Schlangen erheblich zu verkürzen.
Zwar ist das Gerücht, man müsse dafür studiert haben, immer noch weit verbreitet, aber wer einige Male bei verschiedenen Ärzten war, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon zu dem Schluss gekommen sein, dass das Quatsch ist.
Ich selbst war in den letzten Wochen bei einigen verschiedenen Ärzten und kann daher die Repräsentativität dieses Artikels gewährleisten!
Deshalb folgen ein paar Tipps, die es auch dir ermöglich als Arzt zu überzeugen!
Dein Job als "Hausarzt"
Das allerwichtigste ist, dass du dir das richtige Umfeld aussuchst, um zu praktizieren. Ein Krankenhaus ist das nicht, da dort mitunter wirklich kranke Menschen verkehren. Und denen wirst du natürlich nicht helfen können.
Dein Ziel ist es, der "Hausarzt" deiner Kunden zu werden.
So ein Hausarzt hat einen vergleichsweise einfachen Job, der im Wesentlichen aus den folgenden Dingen besteht:
Richtig, "Krankheiten heilen" ist nicht dabei. Aber mehr dazu im Kapitel "Behandlung".
Die Termin-Vergabe
Ein oft geradezu sträflich vernachlässigter Teil deines Berufs ist es außerdem, dafür zu sorgen, dass deine Assistentinnen den Kunden Termine zuteilen, wann sie zur Sprechstunde kommen dürfen. Das hat weniger was mit Organisation deiner Arbeit zu tun, sondern eher damit, dass die Leute das Gefühl haben, bei dir Termine machen zu müssen, um überhaupt dran zu kommen. Du hast ja so viel zu tun!
Das Wartezimmer
Das ist der Ort, in dem deine Kunden die meiste Zeit verbringen werden. Das Wartezimmer dient dazu, Kassen- von Privatpatienten zu trennen (Privatpatienten sitzen bitteschön immer im Gang!) und zur Kundenakquise. Wer sich tatsächlich erdreistet, gesund zu dir zu kommen, wird so lange ins Wartezimmer gesetzt, bis er sich in irgendeiner Form bei den anderen Wartenden angesteckt hat. Schule also deine Assistentinnen, damit solche Leute schnell erkannt werden.
Profi-Tipp:
Sollte dein Wartezimmer zu leer sein und die Leute sich über lange Wartezeiten beschweren musst du einschreiten! Viele Ärzte arbeiten mittlerweile mit Statisten, die sich gegen ein geringes Gehalt ins Wartezimmer setzen und dort verharren. Auf diese Weise ist das Wartezimmer immer gut gefüllt. Solltest du außerdem mal eine Pause brauchen, kannst du ein paar der Statisten drannehmen.
Für die Einrichtung des Wartezimmers empfehlen sich viel zu eng beieinander stehende Stühle, ein Abo des Lesezirkels und Spielsachen für Kinder. Gerade letzteres ist wichtig, da es nichts gibt, was anstrengender ist, als kleine Kinder, die alle 20 Sekunden fragen, wann sie denn drankommen.
Die Sprechstunde
Wird einem Gast das lange Warten sichtlich zu anstrengend, ist es an der Zeit ihn von deiner Assistentin in ein Behandlungszimmer zu verfrachten. Der Kunde hat das Gefühl, es tue sich etwas und du hast deine Ruhe. Nach mindestens 5 Minuten (bei Privatpatienten) bis maximal 60 Minuten (erklärt sich von selbst), kannst du das Behandlungszimmer betreten und gegen den Drang ankämpfen, dir nach dem Begrüßungshandschlag die Hände desinfizieren zu wollen. Beginnt der Kunde mit seiner Leidensgeschichte, hat es sich bewährt, möglichst gestresst zu gucken, um deutlich zu machen, dass du keine Zeit hast - aber das hast du sicher gewusst.
Die Diagnose
Zum stellen einer glaubhaften Diagnose ist es wichtig, auf einige Schlüsselwörter während der Geschichte des Kunden zu achten. Hier ein paar Beispiele:
"...Nase zu..."
= Grippe / Erkältung
"...Kopfschmerzen..."
= Grippe / Erkältung oder einfach nur Kopfschmerzen
"...Übelkeit..."
= (Magen-Darm)-Grippe oder falsches Essen
"Ich hatte das früher schon mal..."
= Dann hat er's jetzt wieder.
"Medikament XYZ hat damals gut gewirkt..."
= Dann kriegt er's jetzt wieder.
Und wenn du mal wirklich nicht weiter weißt, der Kunde aber eine Antwort erwartet... lass ein Röntgenbild von einem von ihm erwähnten Teil des Körpers machen! Während der Zeit, in der das Bild vermeintlich bewertet wird, hast du genug Zeit um die Symptome zu googeln oder deinen eigenen Hausarzt anzurufen, da dieser vielleicht schon mal einen ähnlichen Fall googeln musste, während sein Kunde auf das Röntgenbild wartete.
Fehlt dir hier Fachvokabular, empfehle ich dir ein paar Staffeln Emergency Room oder Grey's Anatomy.
Die Behandlung
Das ist der einfachste Teil der Prozedur! Entweder haust du dem Kunden Oma's Hausmittel um die Ohren, verschreibst Antibiotika oder überweist an einen Facharzt, der dem Kunden womöglich tatsächlich helfen kann.
Und während der Kunde das Behandlungszimmer verlässt und du dich beim Anblick seiner Versichertenkarte im Geiste freust, dass er dir gerade deinen Lebensabend finanziert, kannst du ihm abschließend Gute Besserung wünschen. So einfach ist das!
Und wenn du dir jetzt noch Sorgen um einen seriösen Eindruck bei den Kunden machst... Einen Doktortitel kann man für kleines Geld im Internet bestellen!
Und das es sich dabei um eine bedeutungslose Randwissenschaft handelt, muss man ja nicht dazu sagen. ;-)
Ich mein' ja nur...
![]() |
| Mediziner-Alphabet |
Dann werde doch Arzt! Das ist nicht nur ein angesehener Beruf, sondern ermöglicht es dir auch, mit nur einem einzigen Satz das Warten in langen Schlangen erheblich zu verkürzen.
Zwar ist das Gerücht, man müsse dafür studiert haben, immer noch weit verbreitet, aber wer einige Male bei verschiedenen Ärzten war, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon zu dem Schluss gekommen sein, dass das Quatsch ist.
Ich selbst war in den letzten Wochen bei einigen verschiedenen Ärzten und kann daher die Repräsentativität dieses Artikels gewährleisten!
Deshalb folgen ein paar Tipps, die es auch dir ermöglich als Arzt zu überzeugen!
Dein Job als "Hausarzt"
Das allerwichtigste ist, dass du dir das richtige Umfeld aussuchst, um zu praktizieren. Ein Krankenhaus ist das nicht, da dort mitunter wirklich kranke Menschen verkehren. Und denen wirst du natürlich nicht helfen können.
Dein Ziel ist es, der "Hausarzt" deiner Kunden zu werden.
So ein Hausarzt hat einen vergleichsweise einfachen Job, der im Wesentlichen aus den folgenden Dingen besteht:
- Arbeitsscheue Menschen krankschreiben
- Rezepte ausstellen
- Kassenpatienten mit ihrem gesellschaftlichen Rang konfrontieren
- Überweisung an Fachärzte
Richtig, "Krankheiten heilen" ist nicht dabei. Aber mehr dazu im Kapitel "Behandlung".
Die Termin-Vergabe
Ein oft geradezu sträflich vernachlässigter Teil deines Berufs ist es außerdem, dafür zu sorgen, dass deine Assistentinnen den Kunden Termine zuteilen, wann sie zur Sprechstunde kommen dürfen. Das hat weniger was mit Organisation deiner Arbeit zu tun, sondern eher damit, dass die Leute das Gefühl haben, bei dir Termine machen zu müssen, um überhaupt dran zu kommen. Du hast ja so viel zu tun!
Das Wartezimmer
Das ist der Ort, in dem deine Kunden die meiste Zeit verbringen werden. Das Wartezimmer dient dazu, Kassen- von Privatpatienten zu trennen (Privatpatienten sitzen bitteschön immer im Gang!) und zur Kundenakquise. Wer sich tatsächlich erdreistet, gesund zu dir zu kommen, wird so lange ins Wartezimmer gesetzt, bis er sich in irgendeiner Form bei den anderen Wartenden angesteckt hat. Schule also deine Assistentinnen, damit solche Leute schnell erkannt werden.
Profi-Tipp:
Sollte dein Wartezimmer zu leer sein und die Leute sich über lange Wartezeiten beschweren musst du einschreiten! Viele Ärzte arbeiten mittlerweile mit Statisten, die sich gegen ein geringes Gehalt ins Wartezimmer setzen und dort verharren. Auf diese Weise ist das Wartezimmer immer gut gefüllt. Solltest du außerdem mal eine Pause brauchen, kannst du ein paar der Statisten drannehmen.
Für die Einrichtung des Wartezimmers empfehlen sich viel zu eng beieinander stehende Stühle, ein Abo des Lesezirkels und Spielsachen für Kinder. Gerade letzteres ist wichtig, da es nichts gibt, was anstrengender ist, als kleine Kinder, die alle 20 Sekunden fragen, wann sie denn drankommen.
Die Sprechstunde
Wird einem Gast das lange Warten sichtlich zu anstrengend, ist es an der Zeit ihn von deiner Assistentin in ein Behandlungszimmer zu verfrachten. Der Kunde hat das Gefühl, es tue sich etwas und du hast deine Ruhe. Nach mindestens 5 Minuten (bei Privatpatienten) bis maximal 60 Minuten (erklärt sich von selbst), kannst du das Behandlungszimmer betreten und gegen den Drang ankämpfen, dir nach dem Begrüßungshandschlag die Hände desinfizieren zu wollen. Beginnt der Kunde mit seiner Leidensgeschichte, hat es sich bewährt, möglichst gestresst zu gucken, um deutlich zu machen, dass du keine Zeit hast - aber das hast du sicher gewusst.
Die Diagnose
Zum stellen einer glaubhaften Diagnose ist es wichtig, auf einige Schlüsselwörter während der Geschichte des Kunden zu achten. Hier ein paar Beispiele:
"...Nase zu..."
= Grippe / Erkältung
"...Kopfschmerzen..."
= Grippe / Erkältung oder einfach nur Kopfschmerzen
"...Übelkeit..."
= (Magen-Darm)-Grippe oder falsches Essen
"Ich hatte das früher schon mal..."
= Dann hat er's jetzt wieder.
"Medikament XYZ hat damals gut gewirkt..."
= Dann kriegt er's jetzt wieder.
Und wenn du mal wirklich nicht weiter weißt, der Kunde aber eine Antwort erwartet... lass ein Röntgenbild von einem von ihm erwähnten Teil des Körpers machen! Während der Zeit, in der das Bild vermeintlich bewertet wird, hast du genug Zeit um die Symptome zu googeln oder deinen eigenen Hausarzt anzurufen, da dieser vielleicht schon mal einen ähnlichen Fall googeln musste, während sein Kunde auf das Röntgenbild wartete.
Fehlt dir hier Fachvokabular, empfehle ich dir ein paar Staffeln Emergency Room oder Grey's Anatomy.
Die Behandlung
Das ist der einfachste Teil der Prozedur! Entweder haust du dem Kunden Oma's Hausmittel um die Ohren, verschreibst Antibiotika oder überweist an einen Facharzt, der dem Kunden womöglich tatsächlich helfen kann.
Und während der Kunde das Behandlungszimmer verlässt und du dich beim Anblick seiner Versichertenkarte im Geiste freust, dass er dir gerade deinen Lebensabend finanziert, kannst du ihm abschließend Gute Besserung wünschen. So einfach ist das!
Und wenn du dir jetzt noch Sorgen um einen seriösen Eindruck bei den Kunden machst... Einen Doktortitel kann man für kleines Geld im Internet bestellen!
Und das es sich dabei um eine bedeutungslose Randwissenschaft handelt, muss man ja nicht dazu sagen. ;-)
Ich mein' ja nur...
Mittwoch, 26. März 2014
Als Einkaufen noch einfach war...
Ich habe einen Traum....
... den Traum, dass ich irgendwann in meinem Leben - auch wenn es nur ein einziges Mal ist - mit meinem Einkauf zur Supermarkt-Kasse gehen kann und einfach nur bezahle. Einfach so.
"Das macht 12,47 €."
- "Hier, bitte sehr."
"2,53 € zurück. Einen schönen Tag noch."
- "Ciao!"
So ging das mal. Und verdammt, war das eine schöne Zeit.
Für die, die jetzt nicht wissen, worüber ich mich eigentlich aufrege: So ein handelsüblicher Bezahl-Vorgang läuft heute anders ab. Gerade regelmäßige EC-Zahler werden das wissen.
Heutzutage ist es mehr eine Art Interview, dass man zu absolvieren hat, bevor man mit seinem Einkauf den Laden verlassen kann.
So auch heute, als ich bei einem bekannten deutschen Supermarkt einkaufte, der - zu allem Überfluss - gerade auch noch eine Aktion mit Payback durchführt.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Payback.
Der Satz des Jahres ist zweifellos: "Haben Sie eine Payback-Karte?"
Und dann geht es weiter...
Kassiererin: "Das macht 32,50 €, (bitte)."
Ich: "Mit EC bitte."
Kassiererin: "Was?!"
Ich: "... ich möchte mit Karte zahlen."
Kassiererin: "Ach so. Haben Sie eine Payback-Karte?"
Ich: "Nein."
Kassiererin: "Wollen Sie eine Payback-Karte haben? Da können Sie Punkte sammeln und sparen!"
Ich: "Nein, danke. Und wussten Sie eigentlich, dass Payback übersetzt 'Rache' bedeutet? Also mir macht das Sorgen..."
(Verständnislosigkeit seitens der Kassiererin)
Kassiererin: "Möchten Sie denn noch Bargeld abheben?"
Ich: "Nein, danke, ebenfalls nicht."
Kassiererin: "Sammeln Sie Treue-Punkte?"
Ich: "Nein, ich sammle keine Treue-Punkte."
Kassiererin: "Aber Sie würden 6 Stück für den Einkauf bekommen!"
Ich: "Gewaltig. Aber ich würde gerne einfach nur bezahlen."
Kassiererin: "Alles klar. Noch eine kleine Tüte dazu?"
Ich: " ... "
Kassiererin: "Gut, dann noch einen schönen Tag."
Ich: "Danke, ebenso!"
Kassiererin: "Vielen Dank. Tschüss!"
Ich: "Ja, tschüss."
Und nein, auch wenn man nach nur 700 Einkäufen einen kleinen Plastikfußball bekommen kann, möchte ich immer noch keine Payback-Karte. Es muss doch nicht jeder wissen, was ich wann und wo einkaufe. Und vor allem nicht ein Konzern, der mit diesen Daten handelt.
Da kriegt man irgendwann sein payback...
Ich mein' ja nur...
... den Traum, dass ich irgendwann in meinem Leben - auch wenn es nur ein einziges Mal ist - mit meinem Einkauf zur Supermarkt-Kasse gehen kann und einfach nur bezahle. Einfach so.
"Das macht 12,47 €."
- "Hier, bitte sehr."
"2,53 € zurück. Einen schönen Tag noch."
- "Ciao!"
So ging das mal. Und verdammt, war das eine schöne Zeit.
Für die, die jetzt nicht wissen, worüber ich mich eigentlich aufrege: So ein handelsüblicher Bezahl-Vorgang läuft heute anders ab. Gerade regelmäßige EC-Zahler werden das wissen.
Heutzutage ist es mehr eine Art Interview, dass man zu absolvieren hat, bevor man mit seinem Einkauf den Laden verlassen kann.
So auch heute, als ich bei einem bekannten deutschen Supermarkt einkaufte, der - zu allem Überfluss - gerade auch noch eine Aktion mit Payback durchführt.
Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Payback.
Der Satz des Jahres ist zweifellos: "Haben Sie eine Payback-Karte?"
Und dann geht es weiter...
![]() |
| Payback (dt. "Rache") - Datenklau für Cent-Beträge |
Kassiererin: "Das macht 32,50 €, (bitte)."
Ich: "Mit EC bitte."
Kassiererin: "Was?!"
Ich: "... ich möchte mit Karte zahlen."
Kassiererin: "Ach so. Haben Sie eine Payback-Karte?"
Ich: "Nein."
Kassiererin: "Wollen Sie eine Payback-Karte haben? Da können Sie Punkte sammeln und sparen!"
Ich: "Nein, danke. Und wussten Sie eigentlich, dass Payback übersetzt 'Rache' bedeutet? Also mir macht das Sorgen..."
(Verständnislosigkeit seitens der Kassiererin)
Kassiererin: "Möchten Sie denn noch Bargeld abheben?"
Ich: "Nein, danke, ebenfalls nicht."
Kassiererin: "Sammeln Sie Treue-Punkte?"
Ich: "Nein, ich sammle keine Treue-Punkte."
Kassiererin: "Aber Sie würden 6 Stück für den Einkauf bekommen!"
Ich: "Gewaltig. Aber ich würde gerne einfach nur bezahlen."
Kassiererin: "Alles klar. Noch eine kleine Tüte dazu?"
Ich: " ... "
Kassiererin: "Gut, dann noch einen schönen Tag."
Ich: "Danke, ebenso!"
Kassiererin: "Vielen Dank. Tschüss!"
Ich: "Ja, tschüss."
Und nein, auch wenn man nach nur 700 Einkäufen einen kleinen Plastikfußball bekommen kann, möchte ich immer noch keine Payback-Karte. Es muss doch nicht jeder wissen, was ich wann und wo einkaufe. Und vor allem nicht ein Konzern, der mit diesen Daten handelt.
Da kriegt man irgendwann sein payback...
Ich mein' ja nur...
Mittwoch, 12. März 2014
Instagram - A Beginner's Guide
Hallo liebe Web 2.0 Nutzer und die, die es werden wollen!
Ihr kennt die Situation, wenn das Posten von begrenzt sinnvollen Statusmeldungen auf Facebook, der Check-In am Bahnhofsklo via Foursquare und das Veröffentlichen eurer Videos, bei denen ihr zeigt, dass ihr in weniger als 37 Minuten einen halben Liter Bier nahezu ohne zu heulen trinken könnt, weil euch jemand dafür "nominiert" hat, irgendwann langweilig wird.
Doch wohin jetzt mit der scheinbar "unverschwendbaren", übrigen Zeit?
Zu Instagram - einem mobilen Image-Sharing-Service, bei dem ihr mit vorgefertigten 08/15-Bildeffekten jeden noch so lächerlichen Schnappschuss in eine Sensation verwandeln könnt. (So die Betreiber der Seite)
Ich selbst habe mich in einem wissenschaftlichen Kontext ebendort angemeldet und einige Best-Practice-Analysen zum Thema "Instagram-Posts" durchgeführt.
Mit Schrecken musste ich dabei feststellen, dass gerade die neuen User, die sich bei diesem phänomenalen Service anmelden, oft kaum wissen, wozu dieser eigentlich gedacht ist.
Um diesem Missstand zukünftig beizukommen, folgt ein kurzer Guide, damit auch deine ersten Posts zu einem grenzenlosen Erfolg werden.
Das Motiv
Um ein passendes Motiv für seine Uploads zu finden, ist es sinnvoll zunächst die Bedeutung des Markennamens "Instagram" zu kennen. "Insta" kommt von "instant" - also "sofort". "gram" kommt von "Telegram" also quasi eine "Mitteilung".
Der Service ist also dazu gedacht eine sofortige oder spontane Mitteilung zu machen. Dementsprechend unkreativ darf auch das Motiv gewählt werden.
Wer trotzdem noch ideenlos ist... hier meine Top 4 der erfolgsversprechendsten Motive:
"Attitude"
Ebenso wichtig, wie das Motiv, ist deine persönliche Einstellung zum Service als solchen, zu deinem Bild und fast noch wichtiger: die Einstellung, die auf deinem Bild rüberkommen soll!
Aber fangen wir vorne an...
Bist du noch dem Irrtum auferlegen, Instagram-Bilder seien doch nur von bekannten Persönlichkeiten interessant, lass dir gesagt sein: falsch!
Denk doch mal nach... wie oft wachst du morgens auf, in stiller Verzweiflung, weil du nicht weißt, welchen Eyeliner deine beste Freundin heute morgen aufgetragen hat?
Machen wir uns nichts vor: selten. Und warum? Weil deine beste Freundin bereits ein Foto davon auf Instagram gepostet hat!
Was ich damit sagen will: Wenn du nur den Hauch einer Vorstellung hast, dass dein potentielles Bild auch nur einen einzigen Menschen im WWW interessieren könnte... bitte, lade es hoch!
Aber nun zum Thema "Was soll mein Bild rüberbringen?".
Hier der versprochene Profi-Tipp:
Dafür machst du dir zu Nutze, was die Leute, die ein Instagram-Bild sehen, erwarten.
Nämlich nichts. Wahrscheinlich sogar noch weniger.
In der Theorie musst du also keineswegs gut geschminkt sein, dein künstlichstes Fotolächeln aufsetzen oder dergleichen... nicht wahr?
Stimmt. Es ist nicht wahr!
Du willst selbstverständlich auf jedem einzelnen deiner Bilder aussehen, wie ein Victoria's Secret Model! Und warum?! Damit die Leute denken, dass du so "normal" aussiehst. In etwa so, als wenn Patrick Dempsey in deiner Lieblingsserie ins Bett geht und morgens mit perfekt gestylten Haaren wieder aufwacht! Das klingt vielleicht nach fiesen Fernseh-Tricks... aber DU kannst das auch!
#Hashtag
Dein Motiv ist perfekt? Die Wirkung auch? Dann ist es Zeit für den letzten Schliff!
Hierbei hast du durch die Verwendung von Hashtags die Möglichkeit, dass jeder noch zu weit entfernte Suchbegriff in irgendeiner Form auf dein Bild verweist.
Bei Selfies empfielt sich ganz traditionell ein #selfie. Bei der Fotografie von Essen, ist ein Hashtag mit der genauen Bezeichnung des Gerichts inklusive aller Beilagen zu empfehlen. Bist du hier nicht sicher, ob man diverse Bestandteile eines Gerichts zusammen oder getrennt schreibt: nimm beides, um absolut sicher zu gehen.
Beispiel:
#rindersteak #steak #filet #pommes #fritten #pommesfrites #salat #eisbergsalat #tomaten #kräuterbutter #kräuter #butter #frenchfries #chips #fries #french #fries #beef #rind
#tagforlikes ...
An diesem Beispiel wird auch sehr gut die Mehrsprachigkeit deutlich. Du möchtest anderssprachigen Ländern deine Bilder schließlich nicht vorenthalten?!
Das nahezu obligatorische "tagforlikes" ist immer ratsam, gerade wenn du den Eindruck hast, dein Bild könnte nur von einer ungenügenden Anzahl von Nutzern geliked werden.
Nun weißt du, wie du beim Posten von Bildern auf Instagram vorgehen musst, um die grundlegendsten Regeln zu beachten. Wenn du schon ein paar Bilder online hast, kannst du auch schauen, welches dir die meisten Likes beschert hat und mit dem Konzept weiterarbeiten. Denn darum geht es ja schließlich. Um soziale Akzeptanz und Likes!
Ich mein' ja nur...
#tagforlikes
Ihr kennt die Situation, wenn das Posten von begrenzt sinnvollen Statusmeldungen auf Facebook, der Check-In am Bahnhofsklo via Foursquare und das Veröffentlichen eurer Videos, bei denen ihr zeigt, dass ihr in weniger als 37 Minuten einen halben Liter Bier nahezu ohne zu heulen trinken könnt, weil euch jemand dafür "nominiert" hat, irgendwann langweilig wird.
Doch wohin jetzt mit der scheinbar "unverschwendbaren", übrigen Zeit?
Zu Instagram - einem mobilen Image-Sharing-Service, bei dem ihr mit vorgefertigten 08/15-Bildeffekten jeden noch so lächerlichen Schnappschuss in eine Sensation verwandeln könnt. (So die Betreiber der Seite)
Ich selbst habe mich in einem wissenschaftlichen Kontext ebendort angemeldet und einige Best-Practice-Analysen zum Thema "Instagram-Posts" durchgeführt.
Mit Schrecken musste ich dabei feststellen, dass gerade die neuen User, die sich bei diesem phänomenalen Service anmelden, oft kaum wissen, wozu dieser eigentlich gedacht ist.
Um diesem Missstand zukünftig beizukommen, folgt ein kurzer Guide, damit auch deine ersten Posts zu einem grenzenlosen Erfolg werden.
Das Motiv
Um ein passendes Motiv für seine Uploads zu finden, ist es sinnvoll zunächst die Bedeutung des Markennamens "Instagram" zu kennen. "Insta" kommt von "instant" - also "sofort". "gram" kommt von "Telegram" also quasi eine "Mitteilung".
Der Service ist also dazu gedacht eine sofortige oder spontane Mitteilung zu machen. Dementsprechend unkreativ darf auch das Motiv gewählt werden.
Wer trotzdem noch ideenlos ist... hier meine Top 4 der erfolgsversprechendsten Motive:
- Essen (egal ob selbstgemacht oder im Restaurant)
- Selfies (dazu später noch ein Profi-Tipp)
- Beine (am besten deine eigenen, aus der Ich-Perspektive)
- Screencaps von tiefgründigen Zitaten, die deinem momentanen Gemütszustand Ausdruck verleihen
"Attitude"
![]() |
| Wacht mit gestylten Haaren auf: Patrick Dempsey |
Aber fangen wir vorne an...
Bist du noch dem Irrtum auferlegen, Instagram-Bilder seien doch nur von bekannten Persönlichkeiten interessant, lass dir gesagt sein: falsch!
Denk doch mal nach... wie oft wachst du morgens auf, in stiller Verzweiflung, weil du nicht weißt, welchen Eyeliner deine beste Freundin heute morgen aufgetragen hat?
Machen wir uns nichts vor: selten. Und warum? Weil deine beste Freundin bereits ein Foto davon auf Instagram gepostet hat!
Was ich damit sagen will: Wenn du nur den Hauch einer Vorstellung hast, dass dein potentielles Bild auch nur einen einzigen Menschen im WWW interessieren könnte... bitte, lade es hoch!
Aber nun zum Thema "Was soll mein Bild rüberbringen?".
Hier der versprochene Profi-Tipp:
Dafür machst du dir zu Nutze, was die Leute, die ein Instagram-Bild sehen, erwarten.
Nämlich nichts. Wahrscheinlich sogar noch weniger.
In der Theorie musst du also keineswegs gut geschminkt sein, dein künstlichstes Fotolächeln aufsetzen oder dergleichen... nicht wahr?
Stimmt. Es ist nicht wahr!
Du willst selbstverständlich auf jedem einzelnen deiner Bilder aussehen, wie ein Victoria's Secret Model! Und warum?! Damit die Leute denken, dass du so "normal" aussiehst. In etwa so, als wenn Patrick Dempsey in deiner Lieblingsserie ins Bett geht und morgens mit perfekt gestylten Haaren wieder aufwacht! Das klingt vielleicht nach fiesen Fernseh-Tricks... aber DU kannst das auch!
#Hashtag
Dein Motiv ist perfekt? Die Wirkung auch? Dann ist es Zeit für den letzten Schliff!
Hierbei hast du durch die Verwendung von Hashtags die Möglichkeit, dass jeder noch zu weit entfernte Suchbegriff in irgendeiner Form auf dein Bild verweist.
Bei Selfies empfielt sich ganz traditionell ein #selfie. Bei der Fotografie von Essen, ist ein Hashtag mit der genauen Bezeichnung des Gerichts inklusive aller Beilagen zu empfehlen. Bist du hier nicht sicher, ob man diverse Bestandteile eines Gerichts zusammen oder getrennt schreibt: nimm beides, um absolut sicher zu gehen.
Beispiel:
#rindersteak #steak #filet #pommes #fritten #pommesfrites #salat #eisbergsalat #tomaten #kräuterbutter #kräuter #butter #frenchfries #chips #fries #french #fries #beef #rind
#tagforlikes ...
An diesem Beispiel wird auch sehr gut die Mehrsprachigkeit deutlich. Du möchtest anderssprachigen Ländern deine Bilder schließlich nicht vorenthalten?!
Das nahezu obligatorische "tagforlikes" ist immer ratsam, gerade wenn du den Eindruck hast, dein Bild könnte nur von einer ungenügenden Anzahl von Nutzern geliked werden.
Nun weißt du, wie du beim Posten von Bildern auf Instagram vorgehen musst, um die grundlegendsten Regeln zu beachten. Wenn du schon ein paar Bilder online hast, kannst du auch schauen, welches dir die meisten Likes beschert hat und mit dem Konzept weiterarbeiten. Denn darum geht es ja schließlich. Um soziale Akzeptanz und Likes!
Ich mein' ja nur...
#tagforlikes
Abonnieren
Posts (Atom)




